Unsere Ortschaftsräte

Sonja Klingert, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende; Mitglied Ausschuss für Planung, Bauwesen, Umwelt
Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet, 3 teils erwachsene Kinder. Seit 2010 an der Uni Mannheim (Wirtschaftsinformatik,Schwerpunkt Energie). Ehrenamtlich früher bei terre des hommes, seit 2013 aktiv bei den Durlacher Grünen.

In den 90gern habe ich am Wuppertalinstiut für Klima, Umwelt, Energie gearbeit und bin dort zu einer Zeit in die Klimadiskussion eingebunden worden, als man damit noch Außenseiter war. Seither hat sich der Klimawandel nur beschleunigt. Ich bin davon überzeugt, dass wir unseren Lebensstil verändern müssen, hin zu Qualität statt Quantität. Dazu braucht es Rahmenbedingungen, die ökologisches Handeln leicht und unökologisches schwieriger machen. Noch ist es oft umgekehrt.

In Durlach möchte ich mich im Ortschaftsrat besonders für Energie und Verkehr einsetzen. Da sind wir schon auf einem guten Weg, aber es gibt noch einiges zu tun, zum Beispiel was die Radwegeführung betrifft. Im Bereich Energie möchte ich an einem Plan arbeiten, wie Durlach sich auf den Weg in eine CO2-neutrale Zukunft machen kann, und dabei eng mit dem Karlsruher Gemeinderat und den Stadtwerken zusammenarbeiten.

Martin Pötzsche, Platz 1 der Ortschaftsratswahl, Platz 16 der GemeinderatswahlDas bin ich: 55 Jahre alt. Geboren in Karlsruhe. 2 Kinder im Alter von 20 und 22 Jahren. Beruf: Kaufmännischer Angestellter. Seit 2009 Ortschaftsrat und Sprecher der Fraktion. Verwaltungsratsmitglied Badisches Konservatorium, Betriebsrat. Seit 2014 stellvertretender Durlacher Ortsvorsteher.

Für mich liegt der Reiz der Kommunalpolitik darin, dass ich dort, wo ich lebe und wo meine Kinder, meine Partnerin und meine Freunde sind, unser Zusammenleben aktiv mitgestalten kann.

In der Lokalpolitik kommt man mit einer Vielfalt von Menschen, Themen und Fragen in Kontakt. Und immer geht es darum: Etwas erkennen, verstehen, abwägen, entscheiden und dann handeln. Mit Herz und Verstand. Vor allem mit Blick auf unsere Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber. Wir müssen gesunde Lebensgrundlagen bewahren und ein soziales, solidarisches Karlsruhe gestalten.

Die Einbindung vieler Interessens- und Bevölkerungsgruppen ist mir hierbei sehr wichtig. Unser Zusammenleben als Gemeinschaft gelingt nur miteinander. Lokale Politik muss sich für die demokratische Mitwirkung der Bürger*innen weiter öffnen und Entscheidungen transparent machen. Hieran möchte ich gerne arbeiten. Meine Interessensgebiete sind: Die soziale Stadt, Stadtentwicklung und Sport

Elke Frey, Mitglied Ausschuss Jugendhilfe, Friedhofspflege Aue
 Ich bin 54 Jahre jung, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder, habe eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten für die gehobene Dienstlaufbahn, bin Kindheitspädagogin/BA und leite aktuell eine Jugendhilfeeinrichtung im Bereich Heimerziehung für einen freien Träger.

Seit über 20 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Durlach und genieße seitdem die Vorteile, die eine Stadt in der Größe Durlachs mit sich bringt. Die Weiterentwicklung dieser Vorteile – eine breite Schullandschaft, ein aktives Vereinsleben, ein lebendiges Ortszentrum – möchte ich in den Mittelpunkt meiner politischen Arbeit stellen. Ein Miteinander von alteingesessenen Durlachern und neu hinzugezogenen Bürgerinnen und Bürgern, die Verbindung zwischen Tradition und neuen Ideen, die modernes Leben mit sich bringt, möchte ich gemeinsam mit den Menschen in Durlach erarbeiten und umsetzen. Dabei müssen alle Bevölkerungsgruppen – Junge, Alte, Große, Kleine – zu Wort kommen dürfen und an Gestaltungsprozessen beteiligt werden.

Ralf Köster, Einsichtnahme von Baugesuchen; Mitglied Ausschuss für Planung, Bauwesen, Umwelt57 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Dipl.-Ing. Seit 1994 im Durlacher Ortschaftsrat

Die Schwerpunkte meiner politischen Arbeit sind: Bauen, Stadtplanung, klimafreundliche Mobilität, Naturschutz. Soziale Gerechtigkeit und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind die Hauptmotivationen für mein politisches Engagement Dies sind Themen, welche auch in Durlach politisch bearbeitet werden können. Sozialer Wohnungsbau in den neuen Wohnquartieren und deren gute Planung für den Menschen und nicht für deren Autos sind mein Anliegen für das moderate Wachsen von Durlach. Das neue Landschaftsschutzgebiet im Bereich Eisenhafengrund / Bergfeld wird für Durlach den Kreis schließen und die weitere Versiegelung von Flächen verhindern helfen. Dafür will ich mich einsetzen. Die Rückeroberung der Stadt für die zu Fuß Gehenden und den Fahrradverkehr werden auch meine politischen Schwerpunkte sein, um die klimafreundliche Mobilität nach vorne zu bringen.

Christina Stolz, Mitglied im Kluturbeirat
38 Jahre, Realschullehrerin, lebt mit Mann und 2 Kindern in Durlach

Durlach ist der Ort, in dem ich aufwuchs und in dem nun meine Kinder groß werden. Durlach ist für mich ein Ort, der neben dem ihm eigenen Charme viel Lebensqualität bietet. Durlach ist attraktiv – und soll es für alle bleiben. Als Lehrerin und Mutter zweier Kinder richtet sich mein Fokus besonders auf die Bedürfnisse von Kindern und deren Familien. Die Bandbreite ist groß: über sichere Schulwege, chancengleiche Bildungsmöglichkeiten, Teilhabe an Kultur, Sport- und Freizeitangeboten bis hin zu bezahlbarem Wohnraum. In der Überzeugung, dass auch kleine Entscheidungen und Taten Positives bewirken, möchte ich mich im Ortschaftsrat für eine gute Zukunft Durlachs und aller Durlacher*innen engagieren.

Elena Ricken, Platz 628 Jahre alt, Umweltingenieurin, Angestellte beim Land. Schwerpunkte: Immissionsschutz, Nachhaltige Mobilität, Ökoeffektivität

Durlach, einer der lebenswertesten Stadtteile Karlsruhes, verdankt seinen Charme der altertümlichen und gemütlichen Innenstadt, den modernen Entwicklungsstätten (z.B. die Raumfabrik) aber auch seiner angrenzenden Lage an weitreichende Landschaftsschutzgebiete. Unsere Aufgabe wird es sein, den Charme Durlachs zu erhalten und innerstädtisch Raum zur Weiterentwicklung zu schaffen. Gleichzeitig können so die umliegenden naturschutzfachlich hochwertigen Flächen für die Naherholung und als Ausgleich für das Stadtklima geschützt werden. Eine fußgänger- und fahrradverträgliche, nachhaltige Mobilität ist für mich der Schlüssel zu einem lebenswerten Ort. Dabei muss auch der ruhende Verkehr betrachtet werden, der eine große Fläche Durlachs belegt und viele Gehwege unzugänglich macht. Hierfür müssen Ideen entwickelt und Lösungen gefunden werden.

Dr. Ulrich Wagner, Urkundsperson55 Jahre, Arzt im öffentlichen Gesundheitsdienst, verheiratet, 5 Kinder

Seit 25 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Durlach und der Stadtteil mit seinen Menschen ist mir ans Herz gewachsen. Gerne werde ich mich weiter im Ortschaftsrat dafür einsetzen, dass Kindern die Chance gegeben wird, gesund aufzuwachsen, dass es für sie noch grüne Bereiche zum Spielen und Toben gibt. Auch ältere Menschen sollen an unserem breiten gesellschaftlichen Leben teilhaben können und Gelegenheit bekommen, sich einzubringen. Eng begleiten will ich weiterhin die Entwicklung des Sport- und Freizeitparkes Untere Hub und mich dafür einsetzen, dass die „grüne Hub“ nicht verloren geht. Ein mögliches neues Wohngebiet an der Pfinz muss ökologisch ausgerichtet sein und bezahlbaren Wohnraum bringen.

Johannes Ruf33 Jahre, Co-Dompteur einer 5-köpfigen Patchwork-Familie, von Beruf Ingenieur in der Energieforschung. Schwerpunkte: Energie, Verkehr, Klima.

Mobil zu sein ist eine Grundbedingung für gesellschaftliche Teilhabe. Ich möchte daran mitwirken, dass der öffentliche Raum Durlachs für alle Nutzergruppen attraktiver wird. Ein besonderer Fokus liegt auf der größten Gruppe, den älteren Durlachern, und der “kleinsten” Gruppe, den Kindern. Beide wurden bei der heutigen Ausgestaltung des öffentlichen Raumes nicht ausreichend berücksichtigt. Durlach bietet eine hervorragende Ausgangsbasis für die Frage, wie wir unseren knappen städtischen Raum gemeinsam nutzen möchten. Und zwar so, dass es für uns alle und auch zukünftige Generationen passt. Die Übersetzung von den Themen Energiewende und Klimawandel in einen kommunalpolitischen Kontext reizt mich sehr. Ich freue mich darauf, mit dieser bemerkenswert gut aufgestellten Fraktion kontinuierlich an Durlachs Stärken zu arbeiten.